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Trommel mit Mann  
 
Foto © Beat Presser  
   
Trommel mit Mann auf youtube  
   
Fritz Hauser Schlagzeug  
Barbara Frey Regie

 

Brigitte Dubach Licht  

Im Auftrag des <europäischen musikmonats> in Basel hat Fritz Hauser zusammen mit der Regisseurin und Musikerin Barbara Frey ein neues Soloprogramm erarbeitet und am 9.11.2001 in der Paul-Sacher-Halle uraufgeführt. Brigitte Dubach war für die Realisierung des Lichtdesigns verantwortlich.

Mit Barbara Frey hat Fritz Hauser verschiedentlich zusammen gearbeitet. Zuerst auf rein musikalischer Basis - Barbara Frey ist auch Musikerin und Schlagzeugerin - , dann haben sich auch im Bereich Theater und Performance ihre Wege gekreuzt, u.a. bei der musikalische Zusammenarbeit <Stille Nächte, 1999>, ein Musikprojekt mit Klangsteinskulpturen von Arthur Schneiter. Ihre letzte gemeinsame Arbeit war der Poe-Abend am Schauspielhaus Zürich / Schiffbau Box 'A Dream within a Dream', 2011.

Barbara Frey wirkte bis Herbst 2001 als Hausregisseurin an der Schaubühne Berlin und wird in den nächsten Jahren an verschiedenen Theatern Europas inszenieren. Sie ist seit 2009 Intendantin des Schauspielhauses Zürich.

Mit Brigitte Dubach verbindet Fritz Hauser eine langjährige und intensive Zusammenarbeit. Zum ersten Mal haben die beiden bei <A manca di Orione> zusammen gearbeitet. Dann folgten verschiedene Projekte, so auch das Soloprogramm <on time and space>. Mit diesem Programm reiste Brigitte Dubach als Lichtdesignerin mit Fritz Hauser unter anderem ans Opernhaus Sydney, wo sie das Lichtdesign für die Zusammenarbeit Fritz Hauser & Synergy realisierte.

 

Pressestimmen zu <Trommel mit Mann>

"... Das ist weit mehr als die Aneinanderreihung kunst- und effektvoller Beats. Hausers stündige Performance, die in der Regie von Barbara Frey einen theatralen Touch erhält, hat etwas mit der Bewusstwerdung des eigenen Schaffens zu tun - ist Auseinandersetzung mit der eigenen Kreativität und hinterfragt, wie sie zustande kommt. Kein Spiel mit Selbstverständlichkeiten, sondern eines, das nach deren Voraussetzungen fragt...."

"... Es ist dies Hauser kompromissloseste und in seiner musikalischen Entwicklung konsequenteste Arbeit. ..."

Christian Fink - BaZ, 11.März 2002

 

"... Hausers Kunst ist auch eine für das Auge. Seine Gestik ist kraftvoll, immer locker, aber nie beiläufig. Seinen Schlägeln kann er Auftritte geben, die die Musik, die sie gleich erzeugen werden, schon vorwegnehmen.

Fritz Hauser ist ein musikalischer Weltenbauer. Wie ein Uhrmacher fügt er Einzelteile, die für sich schon Preziosen sind, zum Mikrokosmos zusammen, arbeitet mit der Hingabe eines Miniaturenmalers an Details. Er geht mal naiv kindlich, mal übermütig verspielt, selten laut, oft zärtlich und immer liebevoll an die Trommel heran, die viel mehr ein Teil seiner selbst zu sein scheint als bloss ein Schlagzeug..."

Boris Schibler - BaZ, 12.November 2001

 

"... Schliesslich kommen Arme und Beine in Fluss und Hauser beginnt die wunderbaren, langen Bögen zu spannen, in denen er mit einer unglaublichen Kontrolle und Sensibilität eine sehr zurückgenommene, aber nicht weniger farbige perkussive Dramatik inszeniert.

... Fritz Hauser gelingt es, minimale Grooves nicht zuletzt dank bewusstem Einsatz der Lautstärke so <in den Raum> zu stellen, dass dieses <Innere> der Klänge zur Architektur wird: die verschiedenen Klanganteile, die dumpfen Resonanzen, die eigentlichen Anschlaggeräusche, die je nach Anschlagort auf dem Fell wechselnden Obertonanteile scheinen im konreten Raum tatsächlich aus unterschiedlichen Richtungen zu kommen, sodass man sich in den Trommelklang hineinversetzt fühlt.

So wird es möglich, sich ganz auf die Vielfalt der minimalen rhythmischen und spektralen Vorgänge zu konzentrieren und in die wogenden Klangfarben, die flirrenden hohen Frequenzen, die pulsierenden Bässe einzutauchen: gerade die schnellen Rhythmen erzeugen eine wolkenhaft langsame, schwebende Klang-Drift, die den Hörer mit sich fortträgt ins Hier und Jetzt."

Peter Baumgartner - Basellandschaftliche Zeitung, 11.März 2002

 

mailto:info@fritzhauser.ch
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